Besetzung von Valenciennes 1914–1918
Die deutsche Besetzung Nordostfrankreichs 1914–1918: Ein wenig bekanntes Kapitel der Geschichte.
Insbesondere der postalische Aspekt dieser Besatzung ist – im Gegensatz zu den beiden Kriegen von 1870/71 und 1939/45 – ebenfalls wenig erforscht. Für die meisten Sammler ist es selbstverständlich, Briefe mit deutschen Briefmarken aus dem Elsass Lothringen oder Belgien zwischen 1914 und 1918 zu finden. Hingegen wirft das Auftauchen ähnlicher Briefe, die mit deutschen oder bayerischen Briefmarken frankiert wurden und aus Städten in den Departements Nord, Pas-de-Calais, Aisne, Marne, Ardennes oder Meuse stammen, Fragen auf.
Diese Studie beleuchtet diesen Aspekt der Besatzungszeit anhand des Beispiels der Stadt VALENCIENNES und ihres Arrondissements.
Historischer Überblick


Entdecken Sie hier die Chronologie der 1.560 Tage der deutschen Besetzung von VALENCIENNES.
Die deutsche Feldpost
1914–1918


Die deutsche Feldpost war ein zentraler Bestandteil des Lebens der Soldaten. Dieser Abschnitt ist ihrem Betrieb und ihren postalischen Kennzeichnungen gewidmet.
Die Etappenpost in Valenciennes
Während der gesamten Besatzungszeit war der private Postverkehr verboten.
Einige Ausnahmen waren jedoch vorgesehen. Die zugelassenen Briefe wurden zensiert und von der Etappenpost bearbeitet.
Entdecken Sie hier, wie sie funktionierte.


Postdienst der Handelskammer von Valenciennes
Die Briefmarke der Handelskammer von VALENCIENNES ist ein symbolträchtiges Zeugnis der deutschen Besatzung. Keine Stadt in den besetzten Gebieten gab in den ersten Monaten der Besatzung eine Briefmarke heraus.
Alles begann am 25. August 1914, dem ersten Tag der Besetzung.


Die Feldpostnummern
Entdecken Sie hier die Liste der Feldpostnummern sowie deren Zuordnung.